Zertifikate

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Primärenergiefaktor

Der Primärenergiefaktor des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Zittau GmbH und die Ersatzmaßnahme EEG-Wärmenetz wurden durch die TU Dresden zertifiziert. Der Primärenergiefaktor liegt für das Heizwerk Chopinstraße, Roseggerstraße und Friedensstraße weit unter dem pauschalen Wert von 1,3.

Der Primärenergiefaktor ist eine entscheidende Größe bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs Ihres Gebäudes. Fernwärme bietet Ihnen in diesem Punkt deutliche Vorteile.

Zum 1. Februar 2002 sind die Anforderungen der Wärmeschutz- und Heizungsanlagenverordnung zusammengelegt worden. Seitdem gelten Grenzwerte für den baulich bedingten Wärmeverlust und für den Primärenergiebedarf eines Gebäudes. Maßgeblich für den Primärenergiebedarf ist der Primärenergiefaktor. Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor. Früher wurde der Wärmebedarf eines Gebäudes und wie er gedeckt werden kann separat betrachtet. In der Energieeinsparverordnung wird erstmals die gesamte Kette von der Rohenergie bis zur behaglichen Wärme betrachtet. Die wirkungsvolle Erzeugung von Fernwärme durch die Stadtwerke Zittau GmbH wurde von der TU Dresden mit einem Primärenergiefaktor von nur noch 0,348 bzw. 0,661 bzw. 0,601 zertifiziert. Zum Vergleich: Für gas- oder ölbeheizte Gebäude müssen Faktoren von 1,1 bis 1,3 angesetzt werden. Die Versorgung mit Fernwärme wirkt sich also ausgesprochen positiv im Gebäudeenergieausweis Ihrer Immobilie aus.

Ersatzmaßnahme nach § 7 EEWärmeG

Zudem ist die Fernwärme aus den genannten Netzen nach § 7 EEWärmeG als Ersatzmaßnahme zertifiziert. Die Pflicht nach § 3 Absatz 1 oder 2 EEWärmeG - Auszüge - gilt als erfüllt, wenn Verpflichtete
  1. den Wärme- und Kälteenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent b)  aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) nach Maßgabe der Nummer VI der Anlage zu diesem Gesetz decken;
  2. Maßnahmen zur Einsparung von Energie nach Maßgabe der Nummer VII der Anlage zu diesem Gesetz treffen oder 
  3. Fernwärme oder Fernkälte nach Maßgabe der Nummer VIII der Anlage zu diesem Gesetz beziehen und den Wärme- und Kälteenergiebedarf insgesamt mindestens in Höhe des Anteils nach den Sätzen 2 und 3 hieraus decken. Maßgeblicher Anteil ist der Anteil, der nach § 5, § 5a oder nach Nummer 1 für diejenige Energie gilt, aus der die Fernwärme oder Fernkälte ganz oder teilweise stammt. Bei der Berechnung nach  Satz 1 wird nur die bezogene Menge der Fernwärme oder Fernkälte angerechnet, die rechnerisch aus Erneuerbaren Energien, aus Anlagen zur Nutzung von Abwärme oder aus KWK-Anlagen stammt.

Zertifikate 2014/2017 

  

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